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Projektbeschrieb

Name:  Kinderparadies Bad-Säntisblick
Zielgruppe: Kinder zwischen 4 Monaten und 12 Jahren

Begründung und Bedarfsnachweis

Eine Nachfrage hat ergeben, dass bei den bestehenden Krippen der Region grösstenteils Wartelisten bestehen.
Im Rahmen des kantonalen Regierungsprogramm, soll die Attraktivität des Kantons AR gefördert werden und im Speziellen werden auch familienergänzende Angebote als prioritär eingestuft.

Waldstatt wird im Agglomerationsprogramm des Bundes, als Zentrumsgemeinde eingestuft. Die Gemeinde selber strebt ein gezieltes Wachstum an und fasst dies  im Leitbild wie folgt zusammen, Zitat: „Wir fördern mit einer gezielten Entwicklungspolitik die Attraktivität und das Image von Waldstatt als die bevorzugte Gemeinde im Appenzeller Hinterland“. Mit einer Krippe in Waldstatt haben aber auch die hinterliegenden Gemeinden des Appenzeller Hinterlandes die Möglichkeit auf dem Weg in die Agglomeration St. Gallen ein entsprechenden Krippenplatz angeboten zu erhalten.

An den Promotionsveranstaltungen für die Angestellten des Bundesverwaltungsgerichtes in St. Gallen, wurde unmissverständlich geäussert, dass Gemeinden mit einer Kinderkrippe zuoberst in der „Hitliste“ als Wohnortsgemeinden stehen werden.

Betreuungskonzept

Das Kinderparadies hat zum Ziel, den Kindern einen Rahmen zu bieten, in dem sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend entfalten und entwickeln können.

Die Kinder werden ohne Zwang und Strafe betreut. Freude am Essen ist wichtig, dass die Kinder alles essen, ist weniger wichtig. Wenn die Kinder müde sind, dürfen sie schlafen, Zwang zum Schlafen besteht nicht. Körperpflege und Zähneputzen sollen nicht zur Prozedur sondern zu einem erfreulichen Erlebnis werden.

Auf soziale Kontakte und Beziehungen wird großen Wert gelegt. Zur geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung stehen jeden Tag Angebote wie malen, basteln, singen und spazieren auf dem Programm. Den Kindern wird Gelegenheit geboten, sich allein zu beschäftigen oder sich mit anderen Kindern auseinander zu setzen. Die ausgebildeten Betreuerinnen achten auf eine angemessene Förderung des einzelnen Kindes.

Betriebskonzept

Den Kindern wird Gelegenheit geboten, sich allein zu beschäftigen, sich mit den anderen Kindern auseinander zu setzen, mit ihnen zu spielen. Der Zweck der Kindertagesstätte ist die gezielte Vorbereitung der Kinder auf die Kindergarten- und Schuljahre und deren Begleitung in diesen Institutionen während des Aufenthalts, in Ergänzung zu den Eltern.

Das Kinderparadies Bad-Säntisblick versteht sich als familienergänzender, sozialpädagogischer Dienstleistungsbetrieb. Es soll Eltern bzw. Mütter und/oder Väter unterstützen, die sich nicht vollumfänglich der Kinderbetreuung widmen können.

Die Trägerschaft erfolgt durch den Verein, dies gewährleistet eine breite Abstützung bei den Eltern und Firmen.
Durch die Möglichkeit der Anstellung einer Krippenleiterin mit dem Fähigkeitsausweis als Ausbildnerin, ist auf Sommer 2010 die Schaffung einer Lehrstelle geplant.
Als Besonderheit des Betriebskonzeptes ist für die nahe Zukunft geplant ein Generationenprojekt mit dem nebenan liegenden Seniorenheim zu starten.

Betriebsbewilligung

Das Kinderparadies verfügt über die gesetzliche Betriebsbewilligung. Zudem dienen die Richtlinien des schweizerischen Krippenverbandes als Leitlinien.

Finanzplanung

Siehe separate Beilage

 

Öffentlichkeitsarbeit und Werbung

Im Rahmen der Vereinsgründung wurde mit einer Medienmitteilung auf das entstehende Angebot hingewiesen.

Bereits hat der Verein einen Flyer erstellt, dieser wird in allen Geschäften und Betrieben des Dorfes, sowie den Nachbardörfern aufgelegt.

Auch die Betriebe und Institutionen des Gesundheits- und Sozialdienstes werden mit den Unterlagen bedient.

Mit dem Verein als Trägerschaft ist die Einbindung der Wirtschaft gegeben, aber auch die Mitbeteiligung der Angebotsnutzenden möglich. Dazu ist festzuhalten, dass im Moment die Anfragen zur Mitgliedschaft bei den Unternehmen läuft, bis jetzt haben sich die vier grössten Firmen des Dorfes für einen Beitritt ausgesprochen.

Die Bedingung, dass Eltern oder Elternteile, welche das Angebot nutzen die Vereinsmitgliedschaft eingehen müssen, trägt dazu bei, dass im Eigeninteresse dafür gesorgt wird, dass die Kindertagesstätte bekannt wird.

 

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